1. Was ist ein Teilmatrizensystem?
Ein Teilmatrizensystem wird für Kompositrestaurationen im Seitenzahnbereich eingesetzt. Es unterstützt Sie wesentlich bei der optimalen Gestaltung der Restauration, insbesondere bei der Gestaltung des Kontaktpunktes. Ein Teilmatrizensystem besteht aus Teilmatrizenbändern, einem Ring zum Befestigen der Bänder und Separieren der Zähne und dem Interdentalkeil, welcher den Approximalbereich optimal gestaltet.
2. Was ist der Vorteil eines Teilmatrizensystems? Ich komme mit meinem traditionellen System sehr gut zurecht.
Besonders im Bereich der Kontaktpunktgestaltung sind traditionelle Systeme wie Tofflemire oft unzulänglich und bereiten kein zufriedenstellendes Ergebnis. Der Kontaktpunkt ist oft zu schwach, gar nicht vorhanden oder an der falschen Stelle. Das Composi-Tight 3D Teilmatrizensystem verschafft Ihnen hingegen feste Kontaktpunkte in der anatomisch korrekten Höhe.
3. Kann ich mit dem Composi-Tight System ein MOD realisieren?
Ja; beim Composi-Tight 3D System sind die Ringe so angewinkelt, dass Sie übereinander gestapelt werden können. Bei unseren anderen Systemen gibt es Standardringe mit kurzen Füßen und Ringe mit langen Füßen, um so ein MOD zu realisieren.
4. Ist das System für große Kavitäten geeignet?
Ja, denn die relativ großen Silikonfüße des Soft-Face 3D Rings ermöglichen auch Restaurationen von größeren Kavitäten.
Bei Kavitäten, wo ganze Höcker fehlen, empfiehlt es sich zunächst mit einem traditionellen System (z.B. Tofflemire, jetzt auch in einer Slick Bands Version von Garrison erhältlich) den Aufbau zu machen, allerdings die Aproximalkavität frei zu lassen. Danach kann dann der optimale Kontaktpunkt mit Hilfe des 3D-Rings erstellt werden.
Alternativ kann auch mit dem grauen thin thin G-Ring mit kleineren Füßchen und einem flexiblen Kunststoffkeil gearbeitet werden. Der Ring wird dabei hinter Band und Keil platziert. Der Keil formt damit das Matrizenband um den Zahn und erlaubt so das Füllen sehr großer Kavitäten.
5. Bekomme ich feste Kontaktpunkte?
Ja, denn der Soft-Face 3D Ring separiert die Zähne von interproximal mit einer Kraft von 38-40 Newton an den Molaren. Dadurch erhalten Sie feste Kontaktpunkte. Die weichen Silikonfüße adaptieren das Band optimal an den Zahn und verhindern so Kompositüberstände nach bukkal oder lingual.
6. Kann ich das System im molaren und prämolaren Bereich einsetzen?
Ja, alle Garrison Systeme sind sowohl für den molaren als auch prämolaren Bereich ausgelegt. Die orangenen Soft-Face 3D-Ringe können universal eingesetzt werden und sind auch für MODs geeignet. In Fällen, in denen sie keinen Halt bieten, kann der graue thin tine G-Ring mit kleineren Füßchen eingesetzt werden (z.B. distal am Eckzahn, bei kurzen und schiefstehenden Zähnen).
7. Kann ich das System auch im Frontzahnbereich einsetzen?
Nein, ein Teilmatrizensystem setzt man am besten im Seitenzahnbereich ein.
8. Kann das Garrison-System mit Kofferdamm verwendet werden?
Ja, wir empfehlen das Benutzen von Kofferdamm mit allen Garrison Systemen.
9. Wie funktioniert das Composi-Tight 3D System?
Das Composi-Tight 3D-System funktioniert in 3 einfachen Schritten: 1. Platzieren Sie das Band mit der konkaven Seite in Richtung okklusal (bei den Slick Bands die antihaft-beschichtete Seite zur Kavität hin); 2. fixieren Sie das Band mit einem Keil (z.B. mit den WedgeWands (Kunststoffkeile) oder Soft Wedges (Lindenholzkeile) von Garrison); 3. Setzen Sie den orangenen Ring mit der Aussparung in den Füßchen auf den Keil. Praxis-Tipp: Halten Sie den orangenen Ring etwas angewinkelt zum Zahn, um ein versehentliches Runterdrücken des Bandes zu vermeiden.
10. Was sind die Vorteile des Soft Face 3D – Rings?
Keine Komposit-Überstände mehr!
3-dimensional konturierte Füße mit weichen, anpassungsfähigen Silikonenden adaptieren das Matrizenband an den Zahn. Überstandwird nahezu eliminiert. Kein Teilmatrizensystemhat eine bessere Abdichtung.
Maximale Separation. Ein fester Kern in der Mitte der weichen, anpassungsfähigen Füße lenkt die Ringspannung auf den Interproximalraum, wo die Kraft zur Separation der Zähne am effektivsten eingesetzt wird.
Schnell und einfach zu platzieren. Die eingekerbte Unterseite der Ringfüße passt exakt über den Keil, was die Platzierung des Rings vereinfacht und eine spätere Justierung des Keils ermöglicht.
Einfache weite Kavitäten. Die Füße des neuen Soft Face Rings sind größer als bei standard Separierringen undermöglichen so die Positionierung bei weiten Kavitäten.
Stärke auf lange Sicht. Die verstärkende Ummantelung des Ringes intensiviert die Ringspannung und Langlebigkeit und ermöglicht eine maximale Separierkraft – Restauration für Restauration.
11. Wie kann der graue Ring (kleine Füßchen) platziert werden?
Es gibt beim grauen Ring (im Gegensatz zum orangen Ring) mehrere Möglichkeiten der Platzierung:
- der Ring wird zwischen Band und Keil platziert. Dies ist die bestmögliche Platzierung, weil so die größtmögliche Separationskraft entsteht, der Ring sehr gut am Zahn hält und in den meisten Fällen nicht in die Präparation rutscht. Allerdings ist dies auch die schwierigste Art der Platzierung.
- der Ring wird auf dem Keil platziert. Dies ist die einfachste Art den Ring zu platzieren, allerdings ist dies nur für kleine Kavitäten geeignet, weil der Ring so leicht in die Kavität rutschen könnte. Außerdem wird der Ring nicht sehr weit geöffnet und separiert in dieser Position nicht so stark.
- der Ring wird hinter dem Keil platziert. Dies ist die zweiteinfachste Art den Ring zu platzieren und besonders gut bei sehr großen Kavitäten in Verbindung mit den flexiblen Wedge Wands aus Kunststoff geeignet. Allerdings wird das Band so nicht optimal an den Zahn adaptiert und wir empfehlen bei dieser Variante das Band mit einem Kompositformungsinstrument während des Lichthärtens gegen den Nachbarzahn zu drücken, um einen guten Kontaktpunkt zu erzielen.
- der Ring wird mit einem Fuß zwischen Band und Keil und mit dem anderen Fuß hinter dem Keil platziert. Dies ist bei besonders großen Kavitäten sinnvoll, allerdings auch relativ schwierig zu platzieren.
12. Was ist der Unterschied zwischen dem orangenen und dem grauen Ring beim Composi-Tight 3D System?
Der orange Ring hat große Silikonfüße mit einer Aussparung für den Keil. Dieser Ring ist für die meisten Restaurationen im Seitenzahnbereich geeignet. Die Separierkraft ist größer, die orangenen Füße vermeiden Kompositüberstände bukkal und lingual und die Adaption des Matrizenbandes um den Zahn wird verbessert.
Der graue Ring hat kleine Elefantenfüßchen und hält auch dort sicher, wo der orange Ring nicht mehr gut greift, wie zum Beispiel am Eckzahn distal oder bei kurzen oder schiefstehenden Zähnen.
13. Kann ich die Garrison Ringe mit meiner Kofferdammzange öffnen?
Kofferdammzangen öffnen die Garrison Ringe oft nicht weit genug. Wir empfehlen unsere spezielle Ringseparierzange, die alle Garrison Ringe weit genug öffnet. Zusätzlich hat sie an den Enden kleine Retentionen, die ein sicheres Greifen und Einsetzen der Ringe ermöglichen; die Ringe können so nicht von der Zange abspringen. Die Ringseparierzange ist auch in Kombination mit einer Kofferdammzange (Universalzange) erhältlich.
14. Können die 3D-Ringe bei der Restaurierung von ZWEI angrenzenden Kavitäten der Klasse II verwendet werden?
Ja, Sie können die Soft-Face 3D Ringe auch bei angrenzenden Kavitäten verwenden; die Separationskraft des Ringes beträgt 38-40 Newton, was die Zähne weit genug separiert, dass Sie zwei Bänder „back-to-back“ einsetzen können.
15. Garrison hat unterschiedliche Ringe. Welchen kann ich wann benutzen?
Garrison Dental Solutions hat über die Jahre hinweg die Teilmatrizensysteme ständig weiterentwickelt und verbessert. Das aktuellste und beste System ist das Composi-Tight 3D Teilmatrizensystem. Der orange Soft Face 3D-Ring wird der in den meisten Fällengenutze Ring sein. Er ist einfach und schnell zu platzieren und passtsich durch seine Silikonfüße an eine große Vielfalt an Zahnanatomien optimal an. Somit wirddie Wiederherstellung einer einwandfreien Kontur ermöglicht. Die Kunststoffverstärkung am Rücken garantiert eine starke Separierkraft und große Lebensdauer. Der graue G-Ring mit dünnen Füßchen greift überall dort undbleibt in Position, wo kein anderer Ring Halt findet. Er bietet beiPräparationen distal am Eckzahn, an gekippten oder sehr kurzenZähnen die Lösung für die bisherige Herausforderung, den Ringin Position zu halten. Der thin tine G-Ring ermöglicht so dieRestauration einer weitaus größeren Vielfalt an Fällen. Die beiden 3D-Ringe haben die gleiche Länge, weil sie so angewinkelt sind, dass ein MOD auch mit einer Ringlänge möglich ist.
Das erste Garrison Teilmatrizensystem, auch bekannt als 3M Teilmatrizensystem, wurde sehr schnell zur beliebtesten Lösung für Kompositrestaurationen im Seitenzahnbereich. Das Systemwird heute für brüchige Zähne oder in der Kinderzahnheilkundeeingesetzt, da eine starke Separierkraft in diesen Fällen nichtgewünscht ist. Die Separierkraft ist nicht so stark wie bei den Soft Face 3D-Ringen, weshalb das System auch sehr gut bei Milchzähnen eingesetzt werden kann. Durch die Teilmatrizen kann aber auch dort ein sehr guter Kontaktpunkt erzielt werden. Der Standard Ring hat kurze Füßchen. Der Ring mit den längeren Füßchen und wird zur überlappenden Anordnung bei MODs oder langen Zahnhälsen genutzt.
Das Gold System ist die 1. Weiterentwicklung des sehr schnellpopulär gewordenen Original / 3M Teilmatrizensystems. Die Ringe sind verstärkt, um eine bessere Separierkraft zu haben und somit einen festeren Kontakt herzustellen. Der Durchmesser des Rings ist oval, sodass der Ring etwas weiter vom Zahn entfernt steht. Die Ringe werden daher gerne bei großen Kavitäten eingesetzt. Der Standard Ring hat kurze Füßchen. Der Ring mit den längeren Füßchen und wird zur überlappenden Anordnung bei MODs oder langen Zahnhälsen genutzt.
Das Silver Plus System hat Füßchen wie das Original-System; als Verbesserung wurde ein Kunststoffrücken entwickelt, der die Spannkraft und Lebensdauer des Rings verstärkt. Der Standard Ring hat kurze Füßchen. Der Ring mit den längeren Füßchen und wird zur überlappenden Anordnung bei MODs oder langen Zahnhälsen genutzt.
16. Wie kann ich die Matrizenbänder wieder entfernen?
Die Bänder können Sie leicht mit unserem Matrizenbandhalter BFA-1 mit Wolfram-Carbid-Einlage einsetzen und wieder entfernen. Die abgeflachte Spitze mit Wolfram-Carbid sorgt für perfekten Halt, ohne das Band zu verformen oder abzureißen. Der 75° Winkel der Spitzen erleichtert das präzise Platzieren.
Natürlich können Sie auch Ihre Pinzetten oder Nadelhalter zum Platzieren und Entfernen der Bänder benutzen.
Die antihaft-beschichteten Slick Bands bieten außerdem den Vorteil, dass sie um 92% weniger mit Komposit oder Bonding verkleben und sich leichter entfernen lassen.
17. Warum sollte ich ein Metallband anstatt eines durchsichtigen Matrizenbandes nehmen?
Wenn die Präparation nach und nach lichtgehärtet wird, ist ein durchsichtiges, lichtdurchlässiges Matrizenband nicht notwendig. Ein bleitotes Edelstahlband kann so manipuliert und geformt werden, ohne dass das Matrizenband zurückfedert wie bei einem durchsichtigen Kunststoffband. Dies unterstützt die Gestaltung eines optimalen Aproximalkontaktes. Außerdem wird das Licht zur Restauration zurückreflektiert, wenn die Füllung von okklusal lichtgehärtet wird.
18. Was ist der Unterschied zwischen den silbernen, goldenen und farbigen Matrizenbändern?
Die Garrison Teilmatrizenbänder sind alle aus bleitotem Edelstahl, das heißt sie können nach Bedarf angeformt werden. Außerdem sind alle Bänder dreidimensional vorkonturiert, um einen perfekten Kontaktpunkt zu ermöglichen.
Die Bänder der Reihe Composi-Tight Original (B-Bänder) gibt es in 5 Größen (3x zervikal, 2x normal). Sie sind silberfarben und etwas kürzer als die Nachfolgebänder; die Höhen sind jedoch identisch.
Die Bänder der Reihe Composi-Tight Gold (AU-Bänder) gibt es ebenfalls in 5 Größen (3x zervikal, 2x normal), sie sind jedoch etwas länger als die Composi-Tight Original Bänder und goldfarben.
Die Bänder der Reihen Silver Plus (C-Bänder) und 3D (M-Bänder) sind silberfarben, aber von der Größe identisch mit den Gold-Bändern. Diese sind erhältlich in 6 Größen (3x zervikal, 3x standard).
Die Slick Bands mit Antihaft-Beschichtung sind ebenfalls aus bleitotem Edelstahl, haben aber zusätzlich eine Antihaft-Beschichtung, die das Verkleben mit Kompositen und Bondings um 92% reduziert. Sie sind farblich kodiert, um die Identifikation der Größen zu erleichtern. Die matte Farbe unterstützt zusätzlich visuell die Randleistengestaltung und vermeidet ein Reflektieren. Sie sind in 5 Größen erhältlich (2x zervikal, 3x standard).
19. Brauche ich einen Keil?
Ja, der Keil ist notwendig, um die Kavität nach subgingival abzudichten und um das Band optimal an den Zahn zu adaptieren.
20. Kann ich auch meine Keile mit dem System verwenden?
Ja, Sie können das Garrison System auch mit Ihren Keilen verwenden. Wir empfehlen unsere Kunststoffkeile (WedgeWands) oder Holzkeile (Soft Wedges), die etwas länger als gewöhnliche Keile sind und sich so auch bei dem orangenen 3D Ring noch gut nachjustieren lassen. Außerdem verbinden sie 2 Größen in einem Keil, weil sie nach vorn spitz zulaufen.
Unsere Holzkeile sind aus Lindenholz, was die Herstellung von sehr feinen, vorkonturierten Keilen ermöglicht. Durch die verbesserte Anatomie verrutschen sie nicht. Ihr niedriges Profil liegt unter dem Kontaktbereich.
21. Was ist der Unterschied zwischen den Holz- und Kunststoffkeilen?
Sie können sowohl Holz- als auch Kunststoffkeile mit den Garrison Teilmatrizensystemen verwenden. Kunststoffkeile bieten den Vorteil, dass sie flexibler als Holzkeile sind. Außerdem behalten sie eine gleichmäßige Separierkraft. Bei den Garrison WedgeWands ist außerdem ein Griff zum Einsetzen und Entfernen der Kunststoffkeile integriert, sodass Sie kein weiteres Instrument dafür benötigen.
Der Vorteil der Holzkeile ist, dass sie durch Ausdehnung mit Flüssigkeit einen festen Halt bieten.
22. Wie können die Soft-Face 3D Ringe (orange) sterilisiert werden?
Sterilisieren Sie die Ringe bitte nur im Autoklav. Entfernen Sie grobe Rückstände mit warmem Wasser und einer weichen Bürste. Bitte vermeiden Sie die Ringe in Bohrerbäder oder alkoholhaltige Lösungen einzulegen.
23. Wie lange kann ich die Soft-Face 3D Ringe (orange) verwenden?
Die Ringe werden ständig von uns im Labor getestet und sollten 200 Sterilisationsvorgänge aushalten. Individuelle Ergebnisse werden abweichen.
24. Können die Matrizenbänder sterilisiert werden?
Die Composi-Tight Matrizenbänder (Slick Bands mit Antihaft-Beschichtung und unbeschichtete Edelstahlmatrizen) sind Einmalartikel. Alle Garrison Matrizenbänder können aber vor Gebrauch im Autoklav sterilisiert werden.
25. Was ist der Vorteil des 3D-Systems gegenüber anderen Teilmatrizensystemen?
- Durch die Silikonfüße des orangenen Soft-Face 3D Rings wird das Matrizenband optimal an den Zahn adaptiert und die natürliche Zahnform so schon vorgegeben. Dies kann Ihnen kein anderes Teilmatrizensystem bieten.
Die Garrison Soft Face 3D Ringe sind sehr lange haltbar.
- Garrison bietet 6 verschiedene Größen Matrizenbänder an (Nachfüllpackung für 47,00€)
- Garrison bietet Slick Bands antihaft-beschichtete Matrizenbänder an, die das Verkleben der Bänder mit Komposit um 92% reduziert – ein Unikum auf dem Weltmarkt!
- Die Ringseparierzange von Garrison hält mit ihren Retentionen die Ringe sicher. Sie können Sie nicht durch abrutschen verlieren.
- Garrison bietet in Deutschland in Zusammenarbeit mit den Dentaldepots eine 60-Tage-Geld-zurück-Garantie auf alle Komplettsysteme an. Sie können alle Komponenten risikolos testen und bei Nichtgefallen an Ihr Dentaldepot zurücksenden – egal wie viele Bänder Sie schon verbraucht haben.
- Die Garrison-Ringe springen dank der Retentionen an ihren Füßchen nicht vom Zahn ab.
- Die Garrison Soft Face 3D Ringe verlieren ihre Spannkraft nicht leicht und müssen deshalb nicht reaktiviert werden.
26. Warum brauche ich noch ein traditionelles System, wenn ich mit einem Teilmatrizensystem arbeite?
Bei einigen Restaurationen stößt auch ein Teilmatrizensystem an seine Grenzen. Wenn Sie zum Beispiel eine Restauration distal am 7er vornehmen müssen (und kein 8er vorhanden ist), findet das Teilmatrizensystem keinen Halt. Auch bei fehlenden Höckern und besonders großen Kavitäten ist das Teilmatrizensystem teilweise zu klein und würde in die Kavität rutschen. Für diese Fälle empfiehlt es sich mit einem traditionellen System zu arbeiten. Wenn Sie bei besonders großen Kavitäten dennoch einen guten Kontaktpunkt erhalten wollen, arbeiten Sie zunächst mit einem Tofflemire-System und bauen Sie alles bis auf den Interproximalbereich auf. Dann restaurieren Sie den Interproximalbereich mit dem Teilmatrizensystem.
27. Was ist besonders am Slick Bands Tofflemire-Stil System von Garrison?
Garrison bietet nun ein System im Tofflemire-Stil an, bei dem die Bänder ebenfalls mit einer Antihaft-Beschichtung versehen sind. Die Bänder gibt es in zwei verschiedenen Versionen, bleitot und Federstahl, sowie in jeweils 4 Größen (Standard, subgingival, Milchzahn und RightCurve™).
Neu sind die wie ein Halbkreis gebogenen RightCurve™ Bänder, die eine stärkere Trichterform bilden und deshalb besser der Zahnanatomie entsprechen.
28. Wann soll ich die bleitoten und wann die regulären Bänder benutzen?
Nutzen Sie die bleitoten grünen Bänder, wenn der Kontaktzum benachbarten Zahn KOMPLETT gebrochen ist, um die maximale Adaptierfähigkeit zu gewährleisten. Wenn der Kontakt zum Nachbarzahn NICHT gebrochen ist, nehmen Sie das graue Band, das mit minimaler Verformung durch enge Kontakte geführt werden kann.