Technik bei Klasse-II-Restaurationen

1. Isolierung durch Kofferdam . Wie bei vielen Behandlungsabläufen in der Zahnmedizin ist auch hier die Sorge berechtigt, dass kleinste Partikel aspiriert werden könnten.

2. Vorbereitung des Zahns mit substanzschonender Klasse-II-Präparation . Ein Vorverkeilen ist nicht erforderlich. Äußerst wichtig: Stellen Sie sicher, dass der Kontakt mit dem benachbarten Zahn vollständig unterbrochen ist. Dieser Arbeitsschritt ist für die Platzierung des vorgeformten Matrizenbandes absolut unabdingbar.

3. Platzieren des konturierten Teilmatrizenbandes. Formen Sie das Matrizenband durch Rollen zwischen den Fingern, so dass die Krümmung stärker ist als die Zahnkurvatur. Abbildung 1. und 2. Führen Sie das Band von der Seite ein und fixieren Sie es mit einem Keil. Verwenden Sie den kleinstmöglichen Keil, der Keil soll die beiden Zähne nicht separieren. Bedenken Sie, dass ein in die Kavität gestopftes hochviskoses Komposit die Tendenz zeigt, das Band vom Zahn wegzudrücken.

4. Anbringen der patentierten Separierringe. Dehnen Sie den G-Ring mit der Separierzange auf und platzieren Sie ihn über dem Matrizenband. Platzieren Sie die Ansätze des Separierrings wenn möglich unmittelbar am Band anliegend. Abbildung 4b. Die Ansätze können allerdings bei weit aufgezogenen approximalen Kästen auch auf der gegenüberliegenden Seite des Keils angebracht werden.

5. Adaptieren Sie das Band gegen den benachbarten Zahn. Von größter Wichtigkeit: Adaptieren Sie das Band gegen den benachbarten Zahn durch brünierende Bewegungen mit einem Kugelstopfer, um sicherzustellen, dass das Band nicht zurückspringt. So erreichen Sie einen erstklassigen Kontakt.

Technik bei MOD-Restaurationen

1. Präparation des Zahns wie oben unter Punkt 1. und 2. beschrieben.

2.Anlegen und Verkeilen der Matrizenbänder auf beiden Seiten des zu restaurierenden Zahns.

3. Anbringen der Separierringe. Setzen Sie zunächst einen G-Ring mit kurzen Füßchen an den mesialen Approximalraum an. Bringen Sie daraufhin einen G-Ring mit langen Füßchen am distalen Approximalraum an. Abbildung 5.

Hinweise für Restaurationen an multiplen Zähnen:

Es können Separierringe mit Ansätzen in verschieden Längen eingesetzt werden – wie oben für MOD-Restaurationen beschrieben.

Wenn multiple Restaurationen an benachbarten Zähnen durchgeführt werden, muss einer der beiden Zähne zuerst restauriert werden. Anschließend kann das benachbarte Matrizenband gegen die bereits ausgehärtete Restauration adaptiert werden, damit ein enger Kontakt hergestellt wird. Abbildung 5.